Die Hamburger Entsorgungsverbände ENH und FHE mindern die CO²-Emissionen durch eine effiziente Abfallwirtschaft

Die Hamburger Entsorgungsverbände trugen mit insgesamt 3.240 t CO²-Äquivalenten allein im Jahr 2012 zu einer erheblichen Minderung der CO²-Emissionen bei.

Hamburg – Sowohl die seit 1. Januar 2003 geltende Gewerbeabfallverordnung als auch das Kreislaufwirtschaftgesetz und die europäische Abfallrahmenrichtlinie fordern von Wirtschaft und Kommunen eine möglichst hochwertige Verwertung von hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen. Nach der Vermeidung stehen demnach die stoffliche und energetische Verwertung an erster Stelle.

Im Jahr 2004 entstanden im Gebiet der Stadt Hamburg 18,7 Mio t CO2-Äquivalente (Treibhausgas), die sich hauptsächlich auf die Bereiche Verkehr (25 %), Industrie (40 %) und Haushalte/Gewerbe (35 %) verteilen.

Eine effiziente Abfallwirtschaft stellt einen wichtigen Beitrag zur Schonung der Ressourcen und damit zur Minderung der CO²-Emissionen dar.

Die Entsorgungsverbände des Norddeutschen Handwerks (ENH) und des Einzelhandels (FHE-Entsorgungsverband) liefern 86 % der gemischten Gewerbeabfälle ihrer Mitglieder bei der Sortieranlage ihres Entsorgungspartners, der Firma Bestsort (Buhck-Gruppe), an.

Nach der Einsammlung, der Sortierung und der weiteren Aufbereitung stehen dort die hochwertigen Rohstoffe für den direkten Einsatz in industriellen Produktionsprozessen wieder zur Verfügung. Diese können  entweder direkt für die Weiterverarbeitung genutzt werden (Altpapier, Stahl, Eisen Holz und Kunststoffe) oder fossile Energieträger zum Teil fast vollständig ersetzen (Hybrid-Brennstoffe). Diese  hocheffektive Abfallverwertung bringt einen CO2-Minderungsbeitrag  von rund 440 kgCO²-Äquivalenten pro Tonne Abfall.

Auf diese Weise trugen die Hamburger Entsorgungsverbände mit insgesamt 3.240 t CO²-Äquivalenten allein im Jahr 2012 zu einer erheblichen Minderung der CO²-Emissionen bei.

Zu diesem Ergebnis ist eine von der Buhck-Gruppe (Betreiber der Bestort) in Auftrag gegebene Studie in Zusammenarbeit mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg gekommen. Es wurde die Frage geklärt, inwieweit die Einsammlung, Sortierung, und Verwertung des hausmüllähnlichen Gewerbeabfalls zu einer Entlastung in der CO²-Bilanz der Metropolregion Hamburg führt.

Damit hat die Studie bewiesen, dass die moderne Abfallwirtschaft gemäß den gesetzlichen Vorgaben langfristig Deponieraum schont und die unkontrollierte Methanbildung vermeidet. Die Mitglieder der Entsorgungsverbände ENH und FHE leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der regionalen Klimaschutzziele und machen durch die Entsorgung über die Hamburger Verbandslösungen auch einen Minderverbrauch fossiler Energieträger überhaupt erst möglich.

Somit trägt jedes unserer Verbandsmitglieder seinen Teil zur Minderung der CO²-Emissionen bei. Damit dies auch jeder sehen kann, stellen wir Ihnen gern Ihr persönliches CO²-Zertifikat* mit Ihren jeweils individuell errechneten Werten aus.

*Dieses Zertifikat ist nicht übertragbar im Sinne des Gesetzes über den Handel mit Berechtigungen zur Emission von Treibhausgasen (TEHG).


Über den FHE-Entsorgungsverband
In Hamburg entsorgen der Einzelhandel, der Großhandel und der Außenhandel seit 1998 ihre Gewerbeabfälle privatwirtschaftlich organisiert, konzernunabhängig und damit sowohl kostengünstig als auch rechtssicher. Eine weitere Besonderheit des FHE-Entsorgungsverbands liegt in der einzigartigen Möglichkeit, die Erzeugerhaftung für Gewerbeabfälle auf einen Verband zu übertragen. Durch die Bündelung der Mengen vieler Einzelunternehmen können Entsorgungspreise erzielt werden, wie sie sonst nur Großunternehmen aushandeln können. Neben der Rechtssicherheit für die Unternehmen ergeben sich weitere Vorteile wie die permanente Mengen- und Kostentransparenz, Planungssicherheit durch stabile Preise, Bürokratieabbau und fachkundige neutrale Beratung.


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